Unsere Geschichte

Wir blicken zurück auf die Meilensteine in der Entwicklung unserer Gemeinde, die ihren Ursprung im Jahr 1887 hat. Bis 1962 feierte man als Gast in verschiedenen Häuser der Stadt Gottesdienste, ehe man sich infolge starken Wachstums für den Bau eines eigenen Gotteshauses entschied. 

In jüngerer Vergangenheit zählten u.a. die engagierte Flüchtlingsarbeit und der ZDF-Gottesdienst, der live aus der Gemeinde gesendet wurde, zu den Höhepunkten im Gemeindeleben. 

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Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick​

Mit großer Freude und Dankbarkeit haben wir am 16. August 2020 einen Fernsehgottesdienst gefeiert, der live aus unserer Gemeinde im ZDF übertragen wurde. Um das tief im Menschen verwurzelte Bedürfnis nach Sicherheit ging es in diesem Gottesdienst. Ein Team um Pastor Harald Kufner hatte sich zu diesem Thema selbst befragt: Welchen Stellenwert hat das Thema Sicherheit in unserem Leben? Welchen Preis sind wir bereit, dafür zu bezahlen? Und kann der christliche Glaube bei dieser Auseinandersetzung eine Hilfe sein? Pastor Harald Kufner hilet die Predigt, für die Musik sorgte eine Band der Gemeinde. Den Gottesdienst gibt es zum Nachlesen mitsamt weiterführender Informationen unter rundfunk.evangelisch.de, eine Aufzeichnung ist via YouTube abrufbar.

„Luther in Szene(n) gesetzt“ war der Titel unser Ausstellung, mit der wir in der Zeit von 22.10. bis 05.11.2017 Jung und Alt auf Entdeckungsreise durch verschiedene Stationen des Lebens von Martin Luther einluden. Mit über 100 liebevoll gestalteten Erzählfiguren stellten wir in 16 Szenen das Leben Luthers nach, und luden zu täglichen Führungen ein.

Über 1000 Besucher kamen dieser Einladung nach. Wir bedanken uns bei allen Besuchern unserer Ausstellung. Überwältigt von so viel Interesse, haben wir uns kurzerhand entschlossen, die Ausstellung auch per Video erlebbar zu machen. So haben auch alle, die nicht die Möglichkeit zu einem persönlichen Besuch hatten, die Gelegenheit, unsere Ausstellung zu erleben.

Zum Video zur Ausstellung:

 

Nach einem Erweiterungsumbau lädt die Gemeinde – exakt 50 Jahre nach der Einweihung ihres ersten Hauses – zum 125-jährigen Jubiläum ein.

Im Rahmen des Jubiläums wird der gesamte öffentliche Auftritt der Gemeinde modernisiert und neu designt. Darunter fallen neben dem Internetauftritt, diverse Flyer und dem Gemeindebrief auch das Logo der Gemeinde.

Auch wurde der verwendete Name der Gemeinde von „Gemeinde in der Sodener Straße“ in den offiziellen Namen „Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Bad Homburg“ geändert. Um trotzdem eine symbolhafte örtliche Komponente beizubehalten, wurde die Grundform des Logos anhand des Standorts der Gemeinde entwickelt (siehe Bild links). Gemeindestandort ist Fuß für das Kreuz.

 

Zielsetzung war die Umsetzung der drei wichtigsten Kernwerte, die sich bei einer Umfrage in der Gemeinde zuvor heraus kristallisiert haben:

Christus-zentriert – das Kreuz steht im Mittelpunkt
offen – das Kreuz ist in alle Himmelsrichtungen geöffnet
lebendig – die Farbe Grün steht für Hoffnung, neues Leben, Auferstehung

Dabei ist die Farbgebung des Logos an das in verschiedenen Grüntönen gehaltene Mosaik-Fenster im Gottesdienstsaal unserer Gemeinde angelehnt.

Die Gemeinde feiert ihr 100-jähriges Jubiläum mit vielen Gästen aus Kirchen, Stadt und Gesellschaft.

Ein zweites Haus mit großem Gottesdienstraum und unterschiedlichen Gruppenräumen wird eingeweiht.

Wahl des ersten Gemeinderates. Bis dahin wurden die Belange der Gemeinde in „Offenen Brüderstunden“ verhandelt, zu denen jeder Bruder Zutritt hatte.

Der erste Pastor im Interview 1962 altes Haus Tusche-Skizze RMahnNach starkem Wachstum beschließt die Gemeinde mutig, ein eigenes Gotteshaus zu bauen und feiert am 7. Oktober, mit dem Erntedankfest, dessen Einweihung.

Jürgen Spangenberg lernt den Hirschgarten – und damit die Bad Homburger Gemeinde – im Rahmen seiner Prediger- Ausbildung kennen und beginnt als erster Hauptamtlicher seinen Dienst. Er bleibt bis 1971 ihr geistlicher Begleiter. In dieser Zeit erfährt die Gemeinde eine signifikante Verjüngung.

Jugendschwester Ruth Osthoff errichtet unter Mithilfe der Militärbehörde in Wiesbaden ein großes Sommer-Zeltlager auf einem von der Stadt Bad Homburg zur Verfügung gestellten Gelände im oberen Hirschgarten. Die Gemeinde unterstützt über acht Jahre diese erlebnisreiche Freizeitarbeit mit allen Kräften und erfährt dadurch eine enorme Belebung.

undatiert Suppenk├╝che KarlLang ├╝ber ElkeSt├╝Ernst Halbach baut in den USA ein Hilfswerk auf, das es der Gemeinde ermöglicht, fast zwei Jahre lang eine Suppenküche für Bedürftige in ihren Räumen anzubieten. (Im Bild: Suppenküche in der Zeit der Not)

Die Gemeinde feiert zusammen mit 800 Gästen ihr 60-jähriges Jubiläum in der Englischen Kirche.

Der „Bund freikirchlicher Christen“ schließt sich mit dem „Bund der Baptistengemeinden“ zum „Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland“ zusammen. Standort des ersten „Bundeshauses“ ist Bad Homburg. F. Kleemann stellt sein Haus in der Louisenstraße zur Verfügung.

Unter dem politischen Druck der NS-Zeit verbindet sich die Versammlung der „Offenen Brüder“ mit einem kleinen Kreis der „Elberfelder Versammlung“, die sich in der Höhestraße zusammengefunden hatte, zum „Bund freikirchlicher Christen“. Danach nennen sie sich einfach „Christliche Gemeinde“. (Im Bild: Osterkonferenz 1930)

Bad Homburg wird Konferenzstadt für die Versammlung der „Offenen Brüder“. Die für deren Zusammenhalt wichtigen „Osterkonferenzen“ bekommen für den ganzen westdeutschen Raum Bedeutung. Vor dem ersten Weltkrieg kommen Gäste aus vielen europäischen Ländern, aus Asien und Afrika in die Stadt. (Im Bild: Sonntagsschulausflug 1912)

Die wachsende Gemeinde mietet einen Saal im Hause Elisabethenstraße 19 a und betreibt dort über 63 Jahre lang eine lebendige Gemeindearbeit.

Der Kommerzienrat Friedrich Kleemann, Mitinhaber der von Jean E. Leonhardt gegründeten „REX-Gläser-Fabrik“, stellt den ersten Gemischten Chor zusammen.

Der Anfang 1947-08-10 JELeonhardt Aus Festschrift60-S03 LGrowitz 1080Jean E. Leonhardt beginnt nach inspirierenden Erlebnissen, die er bei den „Open Brethren“ in England gemacht hat, mit seinem englischen Freund E.H. Broadbent eine missionarische Arbeit in Bad Homburg. Sie wollen keine verfasste Kirche sein, sondern eine Gemeinschaft von gläubigen Christen. Für die ersten Versammlungen wird ein Raum im Hause Am Mühlberg 11 a angemietet.