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Für Dr. Hans-Joachim Zahn aus Bad Homburg ist es die zweite Reise. Ulrich Nikesch aus Usingen fliegt zum ersten Mal mit. Beide engagieren sich für die Libanonprojekte der Gemeinde.
Pastor Lutz Reichardt wurde von der Beirut Baptist School gebeten, dort im Vorstand mitzuarbeiten. An dieser privaten freikirchlichen Schule bekommen 1.200 Schülerinnen und Schüler eine komplette vierstufige Ausbildung. Dabei gilt die christliche Schule als Modellprojekt, denn 92% der Schülerinnen und Schüler sind Muslime. Außerdem unterrichten an der Schule Christen und Muslime als Lehrkräfte.
Neben der Vorstandssitzung stehen Besuche im zweiten Schulprojekt in der Bekaa-Ebene und Gespräche über das von der Gemeinde gestartete Übersetzungsprojekt für biblische Kommentare auf dem Programm. Für dieses Projekt wurden deutschlandweit inzwischen über 40.000 Euro gespendet. Darüber hinaus gibt es ein Treffen mit Lehrern eines schiitischen Studienzentrums, zu dem ebenfalls Kontakte bestehen.
Um die weitere Projektarbeit zu beraten, ist ebenfalls ein Treffen mit Vertretern der Deutschen Botschaft in Beirut geplant.
Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde versteht die Partnerschaft mit dem Libanon als Brücke zwischen europäischer und arabischer Welt. Für die Christen im Libanon sind dieser Besuch und die intensive Zusammenarbeit ein Zeichen der Solidarität. Die Muslime erfahren in den gemeinsamen Projekten, dass Menschen aus der westlichen Kultur keine Gegner, sondern Partner sind.
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